Kürbissuppe - Teil 1

Kürbissuppe mit Pep
Kürbissuppe miot Pep

Denkt Ihr bei Baby Bear und Black Prince an eine leckere Kürbissuppe? Nein? Ich auch nicht! Quatsch! Stimmt nicht! Jetzt denke ich natürlich dran, aber als ich gekocht habe nicht. Also ich habe schon an eine leckere Kürbissuppe gedacht, aber eben ohne Bären und Prinzen im Topf.

Vor ein paar Tagen, als ich am Herd stand und später die Fotos machte, war meine Kürbiswelt nämlich noch in Ordnung! Simple. Schlicht. Spartanisch. Keine Qual der Wahl. Alles gut.

Und genauso wäre es auch geblieben, wenn da nicht eben ein neugieriges kleines Teufelchen in mein Ohr geflüstert hätte, ich solle mal nach anderen Kürbissorten schauen.

Kleiner Tipp: Traut niemals einer Frau deren Heels höhere Absätze haben als eure eigenen!


Das große Suchmaschinen-Orakel ließ sich auch nicht lumpen und spukte neben Baby Bear und Black Prince noch weitere wohlklingende Namen aus. Damit ist der nächste Marktbesuch besiegelt. Sollten mir dort ein Prinz und ein Bär begegnen, landen sie garantiert im Topf oder im Ofen. Bis dahin müssen Hokaido und Butternuss als Basis für die Rezepte herhalten.


Der Hokaido ist übrigens auch ein sehr konsumentenfreundlicher Kürbis. Man kann seine Schale einfach mitessen. Bei mir wird er trotzdem geschält, weil mir die Suppe sonst zu körnig ist.

 

Im folgenden Rezept stehen Weißwein und Vanille unter den Zutaten. Die Vanille gibt der Suppe eine interessante Note. Wer Kinder oder trockene Alkoholiker am Tisch sitzen hat, kann den Wein auch selbst trinken. Die Kürbissuppe schmeckt auch ohne Alkohol.

cremige Kürbissuppe
cremige Kürbissuppe

 Fruchtige Kürbissuppe

 

1 kg Kürbis (Hokaido oder Butternut)

 

4 Möhren

 1 Zwiebel

25g Butter

200 ml Orangensaft

100 ml Weißwein, trocken

1 l Brühe

5 cm Ingwer, frisch

Salz und Pfeffer

n. B. Zimt

n. B. Vanille

n. B. Chilli

  

1 Die Möhren und den Kürbis schälen und würfeln. (Hier steht wie ihr aus den Kernen einen leckeren Snack macht)

 

2. Eine Runde heulen, beim Zwiebel hacken. Der Ingwer wird auch in kleine Stück geschnitten.

Kleiner Tipp:

Ingwer lässt sich super mit einem Löffel schälen. Einfach mit dem Rand der gewölbten Löffelfläche die dünne Haut abhobeln. Die Löffel-Methode ist nicht nur schneller als die mit dem Messer, man kommt mit dem Löffel auch in die engen Zwischenräume.

 

3. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die kleinen Zwiebelstückchen kurz darin schwenken. Die Kürbis- und Möhrenstückchen dazu geben und kurz anbraten. Danach mit der Brühe und dem O-Saft ablöschen. Alles köcheln lassen, bis Möhren und Kürbis weich sind.

 

4. Jetzt geht’s rann an den Pürierstab. Wenn die Suppe zu breiig wird, nochmal Brühe (oder einen Schuss Wein) hinzugeben bis sie die gewünschte Konsistenz hat.

 

Zum Schluss noch abschmecken. Guten Appetit!!!

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Kommentare: 1
  • #1

    Anni (Mittwoch, 01 April 2015 09:37)

    Probieren Sie doch einmal Süßkartoffeln in ihrer Kürbissuppe, gibt ihr ersten eine noch schönere Farbe und zweitens einen noch tolleren Geschmack ;) Liebe Grüße