Mandelmus

Bei meinen Ausflügen in die vegane Welt stoße ich immer wieder auf Rezepte mit Mandelmus. Mandelmus als Käseersatz, Mandelmus im Kuchen, Mandelmus als Brotaufstrich, Mandelmus als Panna Cotta. Weil das Zeug ein Allrounder zu sein scheint, habe ich es natürlich ausprobiert und bin begeistert!

Wenn ihr das Mus fertig kaufen wollt, nehmt Baldrian, Herzpillen oder besser den Notarzt mit ins Geschäft. Der Preis für ein Glas ist hoch und mit einem Preisschock ist nicht zu scherzen. Wir Frauen wissen das, erleben wir ihn doch regelmäßig beim Schuhe kaufen.

Man kann Mandelmus aber auch ohne größeren Aufwand selber machen. Neben Mandeln braucht ihr dafür einen Mixer und eine Portion Geduld, aber es lohnt sich und ihr spart einiges an Geld.


Zutaten

200 g Mandeln

ggf. 1-2 EL Rapsöl


Für dunkles Mandelmus lasst ihr die Haut am Mandelkern oder nehmt gemahlene Mandeln. Dieses Mus schmeckt etwas herber, als seine helle Ausgabe.

Beim hellen Mandelmus werden die Mandeln blanchiert. Man kann die hellen Kerne fertig kaufen oder man nimmt Mandeln mit Haut, übergießt sie mit kochendem Wasser und lässt sie stehen, bis man den Kern aus der Haut drücken kann.

Danach kann man die Mandelkerne kurz in einer Pfanne rösten, das intensiviert den Geschmack.


Ob dunkles oder helles Mandelmus, die Kerne müssen trocken sein, sonst gärt es später im Glas.


Im Mixer werden die Mandeln püriert bis sich das Öl aus den Mandeln löst und ein feines Mus entsteht. Die Masse muss zwischendurch immer wieder vom Rand runter geschoben werden. Unbedingt auf die Temperatur achten. Die Masse darf nicht zu warm werden, sonst löst sich das Öl nicht richtig. Das fertige Mus in Gläser füllen, im Kühlschrank hält es sich einige Zeit.


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