Guacamole und bloggen

Guacamole mit Tacos
Guacamole mit Tacos

Bekommst du was dafür?

Diese Frage wird mir jedes Mal gestellt, wenn ich vom bloggen erzähle. Ich finde sie so schräg, wie der/die Fragesteller mein Hobby. Erzähle ich stattdessen davon, wie gerne ich koche, schreibe und fotografiere, taucht die Frage nicht auf. Es muss also am Internet liegen. Als Blogger muss man dieses Medium mögen und bereit sein sich mit Dingen zu befassen, die auf den ersten Blick gar nichts mit bloggen zu tun haben.

Zeitintensiven Nebenschauplätze


Statt also – wie vom Fragesteller vermutet - den Bau eines Geldspeichers neben dem von Dagobert Duck zu planen, plane ich aktuell die Eliminierung einiger grauer Haare. Die sind als unerwünschte Begleiterscheinung beim Anlegen meiner G+ und Facebook Seite entstanden.

Neben Social Media Kanälen darf sich der geneigte Blogger auch mit SEO, Google Markups, Analytics, Verschlagwortung von Bildern, rechtlichen Grundlagen und Marketing. Diese Nebenschauplätze nehmen teilweise noch mehr Zeit in Anspruch als der Blog selbst. Hinzu kommt die Zeit, die man mit dem Lesen anderer Blogs verbringt.


Warum investiere ich Zeit und Nerven in diese Nebenschauplätze?


Zum einen lerne ich dadurch automatisch eine ganze Menge und kann dieses Wissen auch in anderen Bereichen anwenden. Zum anderen sorgen diese Nebenschauplätze immer wieder für freudige Überraschungen. Etwas im Netz suchen und unerwartet, seine eigene Seite oder Fotos unter den ersten Ergebnissen zu sehen, ist ein schönes Gefühl. Bereits mehrfach wäre ich fast vom Stuhl gefallen, als die Besucherzahlen weit über meine Erwartungen sprangen und Ergebnisse zeigten, mit denen ich erst in einigen Monaten gerechnet habe.


Und wenn das nächste Mal jemand mit der Frage kommt, kann ich antworten: „Die Antwort lies auf meinen Blog.“


Diese Einleitung war eines Politikers würdig, der mit seiner Rede schnurstraks am Thema vorbei gleitet. Konzentrieren wir uns jetzt also auf das Gemüse, das eigentlich eine Frucht ist. Es geht um die Avocado oder besser gesagt, das was man daraus machen kann – Guacamole.


Früher habe ich Guacamole nur zu Tacos gegessen, da die aber vom Speisplan gestrichen sind (siehe Low Carb), kommt die Creme als Begleiter von Fleisch und Gemüse auf den Tisch.


Eine Guacamole ist schnell zubereitet. Sie gelingt am besten, wenn die Avocado weich ist.

Das praktische an Avocados ist, dass sie unreif geerntet werden und nachreifen. Ich kaufe häufiger mehrere harte Früchte. Eine lege ich in die Nähe von Äpfeln oder reifen Tomaten, die anderen wandern in den Kühlschrank. Durch die Kälte verzögert sich der Reifungsprozess, während er durch Raumtemperatur und die Nähe von reifem Obst/Tomaten beschleunigt wird.


Zutaten

1 reife Avocado

1 Spritzer Zitronensaft

2-3 EL Joghurt

1 Chilischote

1-2 Knoblauchzehen

Koriander nach Geschmack

Petersilie

2 Tomaten


Die Avocado teilen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausholen, in eine Schale geben und mit der Gabel zu Mus verarbeiten. Bei härteren Avocados empfiehlt sich ein Mixer. Ein Spritzer Zitronensaft verhindert, das braun werden Avocado. Koriander und Petersilie waschen, trocken tupfen und klein hacken. Die Knoblauchzehe schälen und ebenfalls klein hacken oder durch die Knoblauchpresse quetschen. Die Chilischote in kleine Ringe oder Stücke schneiden. Die Tomaten waschen und auch in kleine Stücke schneiden. Alles zusammen vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Guten Appetit!



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Kommentare: 2
  • #1

    Kleine Berchen (Freitag, 29 April 2016 20:33)

    MHHHH LECKER!!!!!!!

  • #2

    rezept-buffet (Sonntag, 01 Mai 2016 12:04)

    Freut mich, dass sie dir auch geschmeckt hat :-)