2. Monat

Low Carb der 2. Monat


Der zweite Monat...ach herrjeeee...der zweite Monat. Das ich erst jetzt – der dritte Monat ist fast vorbei – über den zweiten Monat schreibe, liegt daran, dass ich gehofft hatte, noch etwas positives Berichten zu können. Leider blieb die Hoffnung unerfüllt! Statt eines euphorischen Feuerwerks, gibt es Jammern auf höchstem Niveau. Der Monat war arbeitsintensiv. Jede Menge Stress, dafür wenig Schlaf, mehrere Geburtstage, Ostern und eine Waage, die stur auf einen Gewichtsstillstand beharrt. Gut, das ist besser als eine Gewichtszunahme, aber trotzdem frustrierend. Das Universum hat sich also gegen mich verschworen. (Merkt ihr den wuchtigen Hammerschlag auf den Drama Button?). Man glaubt gar nicht, wie sehr diese esoterische Tatsache die Hemmschwelle gegenüber Fresstagen verringert. Ja, sie sogar fördert! So habe ich mich dann tatkräftig beim Abbau des Schokoladenberges (wie der Butterberg, nur in lecker) engagiert. Eigentlich ist es ein Wunder, dass ich nicht zugenommen habe. Allerdings habe ich mein schlechtes Gewissen auch mit ein paar Extraeinheiten Sport beruhigt.


Low Carb einzuhalten war mir nicht möglich. Ich habe es versucht, aber auch gemerkt, wie stark alte Verhaltensweisen greifen bzw. das ich keine hilfreiche Alternative gefunden habe, fehlende Energie mit etwas anderem als Süßem auszugleichen. (Nein, mehr schlafen funktioniert nicht immer). Je mehr Kohlenhydrate ich esse, desto stärker wird das Verlangen danach. Obwohl die Waage keine Gewichtszunahme anzeigt, fühle ich mich, als hätte ich 20 Kilo zugenommen.


Auf der anderen Seite, habe ich wieder deutlich mehr Kraft beim Sport (Gewichte/Ausdauer). Das tut gut und erhöht den Spaßfaktor.


ABER da fehlen noch ein paar Kilos bis zum Wunschgewicht und mein Wohlfühlfaktor tendiert zurzeit gen NULL, also werde ich nicht aufgeben, sondern weiter machen – in veränderter Form.

Die nächsten Tage werden noch die Vorräte vernichtet und danach geht es weiter mit Low Carb. Mein Plan ist es, möglichst vegan ans Ziel zu kommen. Vegan, weil der Kohlenhydratanteil bei dieser Ernährungsform höher ist, was mir beim Sport zu gute kommt und ich mir keine Gedanken über Ketose und entsprechende Mund-/Körpergerüche machen muss.

Allerdings stehen einige Außentermine an und die beginnende Grillsaison, ob ich das vegan meistern kann?



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