Veganes Früchtebrot

veganes Früchtebrot
veganes Früchtebrot

Der Tag startete, statistisch gesehen, mit guten Neuigkeiten. Die zackige Linie, die die Besucherzahlen abbildet, schlägt nach oben aus. Wäre es der Kurs meiner imaginären Aktien gewesen, würde ich euch heute aus Dänemark schreiben und dabei aufs Meer schauen. Ist es aber nicht. Darum sitze ich auf meinem heimeligen Sofa, höre draußen die Spatzen schimpfen und schaue auf Wälder und Hügel. Besucherzahlen und Kommentare sind die Währungseinheiten der Anerkennung und die ist ja bekanntlich der beste Lohn.

Wie die Statistik zeigte, war mein investierte Zeit nicht verschwendet, sondern zahlt sich aus...mit Zinsen. Mein letzter Artikel musste den Nerv der Zielgruppe getroffen haben. Ein gutes Gefühl, bis sich der Schatten der Erkenntnis vor die Sonne meiner Freude schiebt. Es hatte in dem Zeitraum keinen neuen Artikel gegeben. Was also führt internationale Besucher auf meine Seite? Die Antwort ist einfach und macht aus der guten Nachricht eine schlechte.

Diverse Seiten „besuchen“ andere Seiten und hinterlassen in der Statistik den Hinweis, sie wären über einen Verweis/Referrer gekommen. Die Besitzer der besuchten Seiten wittern eine Verlinkung ihres Blogs auf einer fremden Seite (Anerkennung) und besuchen diese. Statt der eigenen Seite, findet man allerlei uninteressante Angebote. Veröffentlicht der Blogger oder Seitenbesitzer seine Statistik, werden auch die Verweis-Spammer aufgelistet und bekommen dadurch weitere zusätzliche Besucher.

Statistisch betrachtet sind diese Besucher absolut ärgerlich, weil sie die Statistik verfälschen.

Bei einigen Spammern funktioniert das Filtern ganz wunderbar, andere ignorieren jegliche Filtersetzung mit einer Ignoranz, die einem Pazifisten die Friedfertigkeit ruiniert.


Wenn die Statistik in den nächsten Tagen nach oben schnellt, wird es hoffentlich am veganen, low carb Früchtebrot liegen. Das Rezept stammt aus dem Buch „Vegan for fit“ und wurde von mir etwas abgeändert. Das Früchtebrot ist ein leckerer Begleiter für unterwegs.


Zutaten

 

2 Beutel flüssiger Sauerteig (z. B. Seitenbacher)

450 g Dinkelvollkornmehl

100 g Haferflocken

500 ml Wasser

120 g Cranberries

100 g Trockenpflaumen

100 g Cashewkerne

 50 g Haselnusskerne

30 g Amaranth (gepoppt)

50 g Leinsamen

80 g Agavendicksaft

½ TL Salz


Das Mehl mit dem Sauerteig und 350 ml Wasser mischen. Der Teig muss an einem warmen Platz ca. 2 Stunden ruhen. Ich habe dafür den Backofen etwas erwärmt. Die Schüssel mit einem Tuch abgedeckt und in den abgeschalteten Backofen gestellt.


Das Trockenobst und die Nüsse grob hacken und mit den restlichen Zutaten unter den Teig heben. Das Ganze kommt in eine leicht gefettete 26er Kastenform und wird für 60 Min. bei 180 Grad auf der mittleren Schiene im Backofen gebacken.

Für mein Früchtebrot habe ich kleine Einmal-Förmchen benutzt (Achtung: kürzere Backzeit), das Früchtebrot ließ sich leicht daraus entnehmen. Bei der Kastenform soll das nicht immer so gut klappen.


Guten Appetit!

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Kommentare: 4
  • #1

    Arne (Montag, 29 Juni 2015 16:53)

    Hallo, das sieht toll aus :) ich freue mich immer Rezept ohne raffinierten Zucker zu finden. Wir essen mittlerweile nur noch selbst gebackenes. Ich könnte mir auch noch gut Datteln darin vorstellen.

    Viele Grüße aus Berlin,
    Arne

  • #2

    Rezept-Buffet (Dienstag, 30 Juni 2015 06:42)

    Hallo Arne,

    danke für Deinen Kommentar. Auf die Idee mit den Datteln bin ich noch gar nicht gekommen! Ich stimme Dir zu, dass die gut zum (ins) Früchtebrot passen würden.

    LG
    Daggi

  • #3

    Tante Aila (Donnerstag, 31 August 2017 20:46)

    Hallo Daggi,
    das Brot sieht sehr lecker aus und ich war vor meiner Low Carb Ernährungsumstellung Brotjunkie.
    Daher suche ich immer leckere, Low Carb-taugliche Brotrezepte. Mich verwundert nur das Dinkelmehl in deinem Früchtebrot, ist es dann wirklich noch Low Carb?

  • #4

    rezept-buffet (Freitag, 01 September 2017 11:42)

    Hallo Tante Aila,

    Dinkelmehl Vollkornmehl hat zwar etwas mehr Eiweiß, als Weizenmehl, in erster Linie ist es aber hochwertiger und sättigt länger. Je nachdem wie streng man Low Carb macht, kann man es durchaus verwenden. Man isst ja nicht das ganze Brot auf einmal.
    Das ursprüngliche Rezept habe ich aus dem Buch Vegan for Fit, die darin vorgestellten Rezepte haben alle einen höheren Kohlenhydratwert. (Logisch, weil Fleisch, Eier und Milchprodukte einen deutlich geringeren KH Anteil haben)
    Bei einer strengen Low Carb Form würde ich (z.B. <50g KH/Tag) würde ich das Brot nicht backen oder nur an Sporttagen.