Low Carb - QuestBar Cookies

 

Hungrig und der geringen Geschmacksvielfalt hiesiger Eiweißriegel überdrüssig, machte ich mich auf die Suche nach etwas Neuem. Im Instagram-Dschungel stieß ich auf unzählige Fotos von Questbars. Wer sich jetzt fragt, was zur Hölle QuestBars sind, dem geht es so, wie es mir damals ging.

Questbars sind Eiweißriegel mit nur einem 1 g Zucker, vielen Ballaststoffen und unglaublichen 18 verschiedenen Geschmacksrichtungen. Der Hersteller Quest Nutrition verwendet möglichst natürliche Inhaltsstoffen, das hat seinen Preis. Für einen 60 g Riegel zahlt man 2,39€. Viel zu teuer, aber nach reiflicher Überlegung, siegte die Neugier über die Vernunft. Ich bestellte verschiedene Geschmacksrichtungen, darunter auch Zimtrolle und Smores, einem Riegel mit Keks-Marshmallow-Schokoladen-Geschmack.

Meine Erwartungen waren durch Werbung und die Beiträge der fotobegeisterten Konsumenten in die Höhe gestiegen, wie der Blutzuckerspiegel nach einer Familienpackung Traubenzucker.  Wenn die Riegel auch nur annähernd so schmeckten, wie es die klangvollen Namen der Geschmacksrichtungen vermuten ließen, würde ich nie wieder andere Eiweißriegel essen. Wenn ihr wissen wollt, ob meine Erwartungen erfüllt wurden und wie man die QuestBar Cookies macht, dann klickt auf "mehr lesen"

 

Die QuestBar Cookies sind außen kross und innen weich
Die QuestBar Cookies sind außen kross und innen weich

 

Meine Erwartungen wurden nur zum Teil erfüllt. Nach den ersten beiden Riegeln, war ich sehr enttäuscht. Besonders der Smores, der so mega lecker klang, schmeckte einfach nur süß mit eklig, lakritzigem Nachgeschmack. Auch die Zimtrolle hat mich zuerst enttäuscht. Beim Schoko-Minz Riegel merkte man den Lakritz-Geschmack nicht ganz so stark.

Ein Blick auf die Zutatenliste zeigte dann auch, dass in fast allen QuestBars Stevia enthalten ist. In Homöopathischer Dosis ist Stevia erträglich. Meine Geschmacksknospen meldeten aber eine Überdosis Stevia, weshalb ich dann auch 2 Tage brauchte, um einen Riegel zu essen.

 

 

Die Sorten Cookies and Cream, Apple Pie (ohne Stevia), Almond Crunch (ohne Stevia) liegen noch unangetastet im Schrank, da ich euch in einem anderen Beitrag zeigen werde, wie ihr Eiweißriegel in diesen Geschmacksrichtungen selber machen könnt. Ich finde die selbst gemachten Riegel schmecken auch viel besser als die Questbars mit Stevia.

 

 

Ein paar positive Überraschungen gab es dann doch bei den Questbars. Wie ihr auf den Fotos seht, sind die Questbars ohne Schokoladenüberzug und sie sind auch keine homogene Masse, sondern enthalten, je nach Geschmacksrichtung, auch Keks- oder Schokostückchen.

Kekse aus Questbars

 

Und wisst ihr was richtig klasse ist? Man kann die Questbars backen, am Stück oder zu Keksen geformt. Man kann auch noch andere Zutaten hinzufügen. Gebacken erinnert die Konsistenz an die von Cookies, außen leicht kross, innen weich. Lässt man sie etwas länger im Backofen, werden es harte Kekse wie Cantuccini. Wem die Questbars vorher schon geschmeckt haben, der wird von den Keksen begeistert sein. Bisher habe ich die Kekse nur aus Smores und Cinamonrolls gebacken, aber beide Sorten haben mir gebacken deutlich besser geschmeckt.

 


Kekse aus Questbars

 

Ihr nehmt einen Riegel und legt ihn für wenige Sekunden in die Mikrowelle, dadurch wird er weich und lässt sich zu Keksen formen. Die Kekse wandern dann für 2-5 Minuten bei 180Grad in den Backofen. Unbedingt darauf achten, dass sie nicht zu braun werden, sonst habt ihr sehr, sehr harte Kekse.

 



 

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Kommentare: 2
  • #1

    Max (Mittwoch, 29 Juni 2016 17:04)

    Hab ich direkt nachgebacken und ist wirklich sehr gut

  • #2

    rezept-buffet.de (Donnerstag, 30 Juni 2016 08:20)

    Danke für dein Feedback. :-)