Low Carb Lemon Curd

Letztes Jahr im Herbst waren wir in Italien, am Gardasee um genau zu sein, aber das Zitronenstädtchen Limone haben wir nur kurz besucht. Zu voll, zu eng und irgendwie gar nicht so, wie wir es erwartet hatten.

 

Auch in Sirmone, das wir von unserem Campingplatz sehen konnten, wimmelte es von Besuchern, viele sahen wir mit XXXL Eistüten durch die Gassen flanieren. Das Eis war unverschämt teuer, aber leider auch unverschämt gut.

 

Unser Lieblingsort am Gardasee wurde Lazise. Nicht so voll, niedlicher Hafen, tolles Essen. Fährt man von Lazise aus weiter in Richtung Garda, kommt man am Museum Olio extra vergine di Oliva vorbei. Freunde hatten uns empfohlen unbedingt den Shop zu besuchen (natürlich mit Einkaufsliste). Die Parkmöglichkeiten dort sind sehr begrenzt, aber wir hatten Glück und ergatterten einen freien Platz, von dem ich mir nicht sicher bin, ob er überhaupt zum Parken gedacht war.

 

Im Shop gibt es eine Theke, dort kann man sich durch die vielen Olivenöle, Weinessigsorten, Saucen und Aufstriche probieren. Bis zu diesem Tag hat mir das 08/15 Olivenöl aus dem Supermarkt / Discounter völlig gereicht, nie im Leben hätte ich vorher 15 € für eine Flasche Olivenöl ausgegeben. Aber der Geschmack hat 100% überzeugt.

 

Was mich auch überzeugt hat, war die angebotene Zitronencreme. Eigentlich bin ich kein sonderlicher Fan, von Zitrone, aber wie beim Öl....probiert und schockverliebt. Seitdem bin ich auf der Suche nach dem Rezept, gefunden habe ich es leider noch nicht. Dafür allerdings die englische Zitronencreme, auch Lemon Curd genannt.

Ihr könnt diese Creme als Brotaufstrich verwenden oder als Belag bei einer Tarte de citron. Sehr lecker schmeckt sie auch, wenn man sie mit Frischkäse vermischt.

 

englische Zitronencreme
Lemon Curd

Das Rezept ist sehr einfach und die Low Carb Variante unterscheidet sich nur in einem Punkt von der Originalen, darum gibt es beide Varianten.

 

       2 Eier (L)+ 1 Eigelb (L)

100 g Süßrahmbutter

210 g Xylit* (oder 200g Zucker)

 1 Pck Finesse Zitronenabrieb

90 ml Zitronensaft (entspricht dem Saft von 3 kleinen Zitronen)

 

*Auf keinen Fall Erythrit nehmen, es kristallisiert beim Abkühlen wieder. Der Lemon Curd schmeckt dann so, als hättet ihr ihn mit Sand gemischt.

 

 

Butter, Xylit, Zitronensaft und Zitronenabrieb in einem Topf bei kleiner Hitze schmelzen. Etwas abkühlen lassen.

 

Die Eier verquirlen und in die Masse einrühren. Ist die Masse zu heiß, gerinnt das Ei. Tut dem Geschmack keinen Abbruch, sieht aber weniger hübsch aus. Unter stetigem Rühren die Masse erwärmen bis sie cremig wird. NICHT KOCHEN.

 

Die heiße Masse in saubere Schraubgläser / Einmachgläser füllen. Die Gläser verschließen und einige Minuten auf den Kopf stellen.

 

Der Lemon Curd schmeckt aber auch frisch und warm sehr gut.

 

Nächste Woche gibt es ein weiteres Rezept mit dem Lemon Curd: eine Tarte au Citron mit Baiserhaube

 

 

 

Tarte au citron mit Lemon Curd
Tarte au citron mit Lemon Curd

Kommentar schreiben

Kommentare: 0