BMI und Körperfett berechnen

BMI

 

Der BMI sagt dir wie das Verhältnis zwischen Körpergröße und Gewicht ist. Er berücksichtigt nicht das Muskelmasse schwerer ist als Fett, weshalb zum Beispiel unsere Fußballhelden, Boxweltmeister oder Kraftsportler laut BMI (viel) zu dick sind.

 

Für normalsterbliche Erwachsene kann der BMI ein Richtwert sein und auch helfen ein vernünftiges Zielgewicht zu definieren.

 

Bei starken Unter- oder Übergewicht sollte man sein Ernährungsverhalten kritisch hinterfragen, denn beides ist nicht wirklich gesund.

 

Körperfett ermitteln

Mein Verhältnis zu unserer Körperfettwaage ist...sagen wir mal...mittel bis schwer gestört. Es fasziniert mich immer wieder aufs neue, wie mein Körperfett steigt und fällt und zwar in Abhängigkeit meiner Trinkmenge oder anders formuliert: viel Wasser im Körper = wenig Fett auf der Waage; wenig Wasser im Körper = viel Fett. Ziemlich ungenau. Ständig zum Doc rennen, damit er prüft, ob man Wasser oder Fett abgenommen hat, wäre für mich auch keine Option. Also nutze ich das gute alte Maßband. Es zeigt schneller, wenn die Problemzonen schwinden, als es die Waage macht.

 

Mediziner haben natürlich Geräte die viel genauer den Körperfettanteil berechnen können. Es gibt aber auch Möglichkeiten selbst sein Körperfett zu berechnen. Für eine Orientierung, ob man Körperfett abgenommen hat, reichen Methoden wie die Messung mit Caliper oder die Berechnung nach der Navy-Methode (dafür braucht ihr nur ein Maßband).

 

Als ich beim Aufräumen mal ein merkwürdiges Plastikteil gefunden habe, dass aussah als könnte man damit Seekarten vermessen, war mir nicht klar, das man damit Speckfalten messen kann. Es wäre auch sofort in den Müll geflogen, wenn ich meine Ergebnisse vorher gekannt hätte. Da es aber ein Billigteil ist, bin ich sicher, dass es lügt.

 

Es gibt verschiedene Methoden das Fett mit einem Caliper zu messen. Ich hab mich für die 3 Punkt Messung entschieden. Dafür nimmt man die Speckfalte oberhalb der Hüfte, die Speckfalte am Winkearm (Trizeps) und am Oberschenkel (vordere Seite). Am besten mehrmals messen und die Zahl nehmen, die man häufiger gemessen hat. Wenn bei eurem Caliper keine Tabelle dabei war, findet ihr auf der Seite von Marathonfitness.de einen Rechner und auch die Beschreibung der Messpunkte.

 

Noch unkomplizierter ist die Navy Methode. Ihr nehmt ein Maßband, messt euren Halsumfang, Taille und Hüftumpfang, gebt die Zahlen in den Rechner ein und erfahrt wie hoch euer Körperfettanteil ist. Natürlich ist auch diese Methode nicht so genau wie beim Doc, aber es reicht alle mal, um Trainingserfolge in Sachen Körperfett messen zu können.