März 2015

So

26

Apr

2015

2. Monat

Low Carb der 2. Monat


Der zweite Monat...ach herrjeeee...der zweite Monat. Das ich erst jetzt – der dritte Monat ist fast vorbei – über den zweiten Monat schreibe, liegt daran, dass ich gehofft hatte, noch etwas positives Berichten zu können. Leider blieb die Hoffnung unerfüllt! Statt eines euphorischen Feuerwerks, gibt es Jammern auf höchstem Niveau. Der Monat war arbeitsintensiv. Jede Menge Stress, dafür wenig Schlaf, mehrere Geburtstage, Ostern und eine Waage, die stur auf einen Gewichtsstillstand beharrt. Gut, das ist besser als eine Gewichtszunahme, aber trotzdem frustrierend. Das Universum hat sich also gegen mich verschworen. (Merkt ihr den wuchtigen Hammerschlag auf den Drama Button?). Man glaubt gar nicht, wie sehr diese esoterische Tatsache die Hemmschwelle gegenüber Fresstagen verringert. Ja, sie sogar fördert! So habe ich mich dann tatkräftig beim Abbau des Schokoladenberges (wie der Butterberg, nur in lecker) engagiert. Eigentlich ist es ein Wunder, dass ich nicht zugenommen habe. Allerdings habe ich mein schlechtes Gewissen auch mit ein paar Extraeinheiten Sport beruhigt.


Low Carb einzuhalten war mir nicht möglich. Ich habe es versucht, aber auch gemerkt, wie stark alte Verhaltensweisen greifen bzw. das ich keine hilfreiche Alternative gefunden habe, fehlende Energie mit etwas anderem als Süßem auszugleichen. (Nein, mehr schlafen funktioniert nicht immer). Je mehr Kohlenhydrate ich esse, desto stärker wird das Verlangen danach. Obwohl die Waage keine Gewichtszunahme anzeigt, fühle ich mich, als hätte ich 20 Kilo zugenommen.


Auf der anderen Seite, habe ich wieder deutlich mehr Kraft beim Sport (Gewichte/Ausdauer). Das tut gut und erhöht den Spaßfaktor.


ABER da fehlen noch ein paar Kilos bis zum Wunschgewicht und mein Wohlfühlfaktor tendiert zurzeit gen NULL, also werde ich nicht aufgeben, sondern weiter machen – in veränderter Form.

Die nächsten Tage werden noch die Vorräte vernichtet und danach geht es weiter mit Low Carb. Mein Plan ist es, möglichst vegan ans Ziel zu kommen. Vegan, weil der Kohlenhydratanteil bei dieser Ernährungsform höher ist, was mir beim Sport zu gute kommt und ich mir keine Gedanken über Ketose und entsprechende Mund-/Körpergerüche machen muss.

Allerdings stehen einige Außentermine an und die beginnende Grillsaison, ob ich das vegan meistern kann?



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Mo

09

Mär

2015

1. Monat

Anfang Februar fiel der Startschuss für mein Projekt „Abnehmen mit Low Carb“. Eigentlich habe ich nicht geglaubt, länger als eine Woche ohne Brot und Co. überleben zu können. Fünf Wochen später bin ich immer noch dabei und fühle mich – nach einer schwierigen Anfangsphase – mittlerweile großartig.

Ich verzichte nicht vollständig auf Kohlenhydrate, sondern reduziere sie auf 30g - 70g KH am Tag. Diese Kohlenhydrate liefern mir hauptsächlich Haferflocken, Amaranth, Gemüse und Salat. Zucker und Honig werden weggelassen oder durch Xucker light ersetzt. Als Fettlieferanten wurden eingestellt: fetter Fisch, Raps- und Olivenöl sowie Nüsse und Mandelmus.

Einzig die Eiweißlieferanten stellen noch eine größere Herausforderung dar, die sollen nämlich aus möglichst wenig tierischem Eiweiß bestehen, aber trotzdem noch Low Carb sein. Damit kristallisierte sich schnell das zweite Ziel meines Projektes heraus: eine überwiegend vegetarische, vegane Low Carb Ernährung, die außerdem noch schmecken soll.

Ein völliger Verzicht auf tierisches Eiweiß ist bisher aber nicht geplant. Als pflanzliche Eiweißlieferanten wurden bisher verpflichtet: Chia Samen, Leinsamen, Tofu, Sojajoghurt, Nüsse, Mandelmus, Spinat, Pilze, seltener Kichererbsen und Kidneybohnen.

 

Neben neuen Lebensmitteln hielt auch ein Spiralschneider Einzug in meine Küche. Statt Nudeln gibt es jetzt Gemüsespaghetti. Lecker!

 

Kommen wir zu ein paar Zahlen:

 

50% Fett, 30% Eiweiß, 20% Kohlenhydrate

 

Das ist die grobe Aufteilung nach Logi. In den ersten drei Wochen habe ich diese Zahlen relativ gut einhalten können.

 

60% Fett, 30% Eiweiß, 10% Kohlenhydrate

 

Das ist meine unbeabsichtigte Aufteilung der letzten Woche.

 

Was ist passiert?

 

In den ersten zwei Wochen brauchte ich um die 60g KH/Tag, um überhaupt halbwegs zu funktionieren. Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, tagelang Kopfschmerzen, der Kohlenhydratentzug setzte mir stark zu…ich fühlte mich einfach nur krank. Ab der zweiten Woche besserte sich dieser Zustand, heute fühle ich mich viel besser als vor der Umstellung.

 

Mittlerweile hat sich die Kohlenhydratmenge bei 40 g/Tag eingependelt. Da ich aber nicht in die Ketose möchte, heißt die Aufgabe für den 2. Monat wieder auf über 50g KH/Tag zu kommen.

 

Was hat sich in einem Monat Low Carb sonst noch verändert?

 

  • Der Appetit! Vorher hatte ich ständig Appetit auf irgendetwas. Süßigkeiten, Chips, Käsebrot usw. Heute esse ich drei Mahlzeiten. Kommt der Hunger zu früh, gibt es eine handvoll Paranüsse oder Cashewkerne.
  • Kein Heißhunger! Ich habe damit gerechnet Heißhunger auf die Lebensmittel zu bekommen, auf die ich verzichte. Tatsächlich habe ich auch Hunger, aber eben keinen Appetit, das macht es leicht zu verzichten. Es kommt mir nicht mal so vor, als würde etwas fehlen.
  • Sport! Macht wieder mehr Spaß. Aber der Kraftverlust macht sich bemerkbar. Obwohl sich die Gewichte nicht verändert haben, fällt es mir schwerer sie zu bewegen. Mittlerweile habe ich immer zwei verschiedene Eiweißriegel in meiner Sporttasche, der eine mit mehr, der andere mit weniger Kohlenhydraten. Meist esse ich einen halben Riegel vor und den Rest nach dem Training. Die zusätzlichen Kalorien gleiche ich mit einer zusätzlichen Laufeinheit aus.
  • Alte Verhaltensweisen sind immer noch da! Ich bin ein Stress-/Frustfresser. Früher habe ich in solchen Phasen vermehrt zu Süßigkeiten und Chips gegriffen oder auch ein Glas Wein zum fettreichen Essen getrunken. Im letzten Monat haben sich neben der Ernährung allerdings auch beruflich und privat einige positive Veränderungen ergeben, was vielleicht auch ein Grund war, weshalb es nur einen Moment gab, wo ich gemerkt habe, das die alten Verhaltensweisen wieder greifen wollten. Dank Low Carb fiel es mir leicht, dem zu widerstehen.
  • Vegan begeistert! Obwohl ich Fleischesser bin, fand ich den Gedanken mich bei Low Carb hauptsächlich von Fleisch, Fisch und Eiern zu ernähren ein wenig eklig. Darum will ich Low Carb möglichst vegetarisch praktizieren, gelandet bin ich dann durch Zufall bei den Veganern – und bin völlig begeistert von dieser kreativen Küche, die auch Low Carb sein kann.
  • Weniger Zeit! Ich plane deutlich länger, was ich Esse und trage alles in die App ein. Das kostet Zeit.
  • Schlabberlook! Nach einem Monat sind fast fünf Kilo weg. Der Gürtel muss zwei Löcher enger geschnallt werden und meine enge Lieblingshose schlackert.
  • Lebensfreude! Ist im letzten Monat deutlich gestiegen.

Auf in den zweiten Monat!

 

 

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